Begegnungen (2008) ist eine installative Arbeit, die mit Licht, Schatten und räumlicher Wahrnehmung spielt. Aus der Distanz erscheint sie als abstraktes Gefüge, das sich bei näherer Betrachtung in eine Vielzahl kleiner Figuren mit individuellen Charakteren auflöst.
Die Arbeit thematisiert Nähe und Distanz sowie die Dynamik von Begegnung im Alltag. Durch subtile Eingriffe im Raum entsteht ein Moment der Überraschung, das die Betrachter:innen dazu einlädt, ihre Position zu verändern und den Blickwinkel aktiv zu wechseln. So wird Wahrnehmung selbst zum Bestandteil der Begegnung.